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Schenken Sie Steuern - § 37b EStG

Haben Sie es gewusst? Geschenke können Steuern auslösen! Natürlich nicht die Geschenke, die auf privater Ebene getätigt werden. Gemeint sind die Geschenke, die im geschäftlichen Alltag ausgetauscht werden. Und das ist nicht selten. Bei vielen Gelegenheiten beschenken sich Geschäftspartner oder der Arbeitgeber lässt seinen Mitarbeitern Anerkennungen in Sachgeschenken zukommen. Und dann ist das Finanzamt ganz schnell mit von der Partie.

Schützen Sie Ihren Krankenversicherungsbonus vor dem Finanzamt

Krankenkassenbeiträge können ohne Beschränkung vom Einkommen abgezogen werden. Anders als viele andere Versicherungsbeiträge, die sich im Rahmen von Höchstbetragsberechnungen, erst gar nicht steuermindernd auswirken, führen die gezahlten Krankenkassenbeiträge direkt zu einer Steuerersparnis. Das gilt jedenfalls für die Beiträge an die gesetzlichen Krankenkassen und an die Privatkassen, sofern damit die Basisleistungen abgedeckt werden. Sollten die Krankenkassen hingegen Rückzahlungen leisten, dann muss genau geprüft werden, aus welchem Grund die Rückzahlung erfolgt. Sonst zahlt man plötzlich Steuern nach. Worauf Sie bei solchen Erstattungen der Krankenkasse achten sollten und wo die Tücke in der praktischen Umsetzung mit dem Finanzamt liegt, möchte ich Ihnen heute erläutern.

Kassenführung ab 2017

Zahlen Sie noch mit Bargeld? Oder nutzen Sie ausschließlich Kredit- und EC-Karten? Vielleicht aber auch schon die Zahlung per Smartphone? Trotzdem gehe ich mal davon aus, dass Bargeld noch das Zahlungsmittel der Wahl ist. Sei es im Supermarkt, im Restaurant oder beim Frisör. Und weil das so ist, ist es dem Fiskus auch so wichtig, dass das eingenommene Bargeld, dem Finanzamt auch vollständig erklärt wird. Dass das bei Bargeldgeschäften nicht so ohne weiteres möglich ist, leuchtet ein. Deshalb laufen seit Jahren Bemühungen, den Bargeldverkehr zu reglementieren. Das, was sich bisher aus zum Teil Jahrzehnte alten Grundsätzen „nur“ ableiten ließ, wurde am 22.12.2016 zum Gesetz. Und darum geht’s:

Die Entfernungspauschale

Dass für die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeit 0,30 € (KM einfache Entfernung) geltend gemacht werden dürfen, ist nach meinen Erfahrungen die steuerliche Norm, die die meisten Leser wohl kennen werden, ohne diese Empfehlung von einem Steuerberater bekommen zu müssen. Doch wie bei jeder pauschalen steuerlichen Regelung gibt es Abgrenzungsfragen. 

Fahrtkosten bei Körperbehinderung

Dass für Fahrten behinderter Menschen regelmäßig 0,30 € als Kosten für einen Kilometer als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden können, galt durch die Rechtsprechung lange als gesichert und steht auch so in den Einkommensteuerrichtlinien. Dass im Steuerrecht aber nicht immer alles so bleiben muss wie es (seit langem) ist, ist aber auch nicht wirklich überraschend. So meint das Hessische Finanzgericht, dass es in Ausnahmen doch möglich sein soll, die tatsächlichen Kosten je KM bei Behinderung als außergewöhnliche Belastungen anzuerkennen, wenn durch die Behinderung ein besonderes Fahrzeug benötigt wird und diese Kosten höher als 0,30 € sind. Ich möchte nicht die Chancen dieser Entscheidung vor dem Bundesfinanzhof beurteilen. Vielmehr möchte ich dieses Urteil als Anlass nehmen, Ihnen die bestehenden Möglichkeiten der Berücksichtigung von Fahrtkosten mit dem eigenen Auto bei Körperbehinderung an dieser Stelle einmal vorzustellen.

steuerliche Pflegehinweise für Berufskleidung

Natürlich stelle ich Ihnen an dieser Stelle gerne Urteile vor, die für den Steuerpflichtigen positiv entschieden wurden, damit sich dadurch evtl. auch Ihre Steuer- und Abgabenlast senkt. Heute möchte ich Ihnen aber ein Urteil des Finanzgerichtes Münster mitgeben, das ganz auf der Linie der Verwaltungsmeinung steht. Mit diesem Urteil hat es das Finanzgericht nämlich abgelehnt, den schwarzen Anzug eines Orchestermusikers als Berufskleidung anzuerkennen. Warum es so schwierig ist, Berufskleidung beim Finanzamt anerkannt zu bekommen und was gemacht werden kann, dass eventuell doch noch die Einkommensminderung durch die Geltendmachung von Aufwendungen für die Kleidung gelingen kann, möchte ich Ihnen im Folgenden vorstellen.

 

YouTuber sind auch nur Steuerpflichtige

Meistens nenne ich die Beteiligten in meinen Beiträgen „Steuerpflichtige“, „Arbeitgeber“, „Arbeitnehmer“ oder bediene mich sonstiger Bezeichnungen, die im Steuer- und Beitragsrecht geläufig sind. Heute möchte ich aber – im Trend liegend – vom „YouTuber“ sprechen. „YouTuber“ sind Menschen, die sich im Internet der Videoplattform „youtube.de“ bedienen. Damit es ein „YouTuber“ aber in einen von meinen Beiträgen schafft, muss er mit dem Steuergesetz in Kontakt gelangen. Und wie ein „YouTuber“ das schafft, möchte ich an dieser Stelle einmal anhand der Umsatzsteuer vorstellen.

Ein Arbeitszimmer - zwei nutzende Ehegatten

Über die Abzugsfähigkeit von Arbeitszimmern ist schon einiges geschrieben und entschieden worden. Doch dabei sind grundlegende Fragestellungen immer noch nicht einwandfrei beantwortet. So zum Beispiel, ob der abzugsfähige Höchstbetrag je Arbeitszimmer gilt oder je Nutzer. Diese Entscheidung ist aktuell beim Bundesfinanzhof anhängig.