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Kaufpreisaufteilung beim Erwerb von Immobilien

Wer eine Immobilie kauft, muss diese zwingend im Rahmen eines notariellen Vertrages erwerben. Zivilrechtlich ist es völlig ausreichend, wenn darin ein Kaufpreis – also in einer Summe – vereinbart und offen ausgewiesen ist. Steuerlich ist allerdings eine Aufteilung erforderlich, da bei bebauten Grundstücken mindestens zwei Wirtschaftsgüter, nämlich der Grund und Boden und die Aufbauten erworben werden. Da diese Wirtschaftsgüter verschiedenen Abschreibungsregeln unterliegen, ist eine Aufteilung unumgänglich. Weil es dazu neue Erkenntnisse gibt, möchte ich Sie darüber informieren. Aber der Reihe nach.

Antrag auf Liebhaberei für PV-Anlagen < 10 kWp

Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sind sehr beliebt. Allerdings ist die steuerliche Handhabe nicht wirklich einfach. Ohne die Zuhilfenahme eines Steuerberaters ist die Anlage in der Einkommensteuererklärung kaum richtig zu integrieren. Auch auf Seiten der Finanzverwaltung scheint der Aufwand entsprechend hoch zu sein. Nur so kann ich mir erklären – und natürlich, um die Investitionsbereitschaft in solche Anlagen weiter zu fördern – dass man so tief in die steuerliche Trickkiste greift und „Schwarz zu Weiß“ erklärt, indem man mit einem Streich die steuerlichen Pflichten einfach entfallen lässt.

 

Wie weit diese Erklärungspflichtbefreiung für PV-Anlagen geht und für welche Anlagen sie überhaupt möglich ist, soll hier erklärt werden.

Kostenübernahme Home-Office durch Arbeitgeber

Corona - Home-Office - Kosten: Der Chef zahlt alles. Kann er. Aber unter verschiedenen Bedingungen. Was ich sagen will ist, dass aus dem Verständnis heraus alle Kosten, die durch die Tätigkeit im Home-Office entstanden sind – egal ob der Anlass „Corona“ war oder nicht – sicherlich beruflich veranlasste Kosten sind. Allerdings können nicht alle diese Kosten 1:1 steuerfrei erstattet werden. Je nach Kostenart und Darstellung liegt unter Umständen in der Erstattungsleistung Arbeitslohn vor. Dieser wäre dann steuer- und ggf. sozialversicherungspflichtig!

Einzelheiten sollen in diesem Beitrag dargestellt werden.

Energetische Maßnahmen gemäß § 35c EStG

Wenn Sie wirklich Glück hatten und einen Handwerker bekommen konnten, dann sollten Sie unbedingt prüfen, ob er Leistungen für Sie erbringt, die steuerlich gesehen zu den „energetischen Maßnahmen“ des § 35c EStG gehören. Denn damit lassen sich erhebliche Steuern sparen.

Mehrbelastungsausgleich zur 0,03 %-Regel

Bevor ich in das Thema einsteige, möchte ich erst ganz kurz umreißen, welcher Personenkreis von diesen Regelungen betroffen sein könnte. Und zwar geht es um Steuerpflichtige – egal ob angestellt oder selbständig – die ein Fahrzeug sowohl beruflich als auch privat nutzen. Zusätzlich zu dieser „gemischten Nutzung“ muss das Kfz auch für Fahrten zur Arbeit eingesetzt werden. Wenn beide Bedingungen zutreffen, dann sollten Sie den folgenden Beitrag aufmerksam lesen.

Was bringt die neue Digi-AfA?

Über „Neuerungen“, die es bisher noch nicht über eine allgemeine Verlautbarung eines Bund-Länder-Treffens gebracht haben, berichte ich eigentlich nicht. Nach dem Bund-Länder-Beschluss vom 19.1.2021 sollen bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1.1.2021 sofort abgeschrieben werden können. Die Kosten für Computerhardware und Software sollen damit zukünftig im Jahr der Anschaffung oder Herstellung steuerlich vollständig berücksichtigt werden. Die Maßnahme soll auch noch für Anschaffungen aus dem Jahr 2020 gelten, wenn der Restwert noch zu 100 Prozent abgeschrieben werden kann. Davon sollen gleichzeitig auch alle profitieren, die im Home-Office arbeiten. Die Umsetzung soll untergesetzlich geregelt und damit schnell verfügbar gemacht werden.

 

Wie gesagt: Ganz viel „soll“. Ich möchte diesen nächsten Schritt zur Digitalisierung allerdings schon heute nutzen, Ihnen vorzustellen, wie unsere Kanzlei Ihnen auf den Weg zur Digitalisierung Ihrer steuerlichen Verpflichtungen helfen kann – und zwar für jede einzelne Einkommensteuererklärung!

Änderungen des Jahressteuergesetzes für Vereine

Zum Jahresende kommt es regelmäßig unter der Bezeichnung „Jahressteuergesetz“ (JStG) zu Änderungen in den einzelnen Steuergesetzen. So auch 2020. Am 18.12.2020 war es so weit. Was bis dahin im weitesten Sinne nur Absichtserklärungen waren, ist zum Gesetz erklärt – und somit verbindlich geworden. Viele Punkte wurden darin aufgegriffen. Ein jeder dieser Punkte hat sicherlich Interessenten unter Ihnen als Leser. Entschieden habe ich mich allerdings an dieser Stelle für die Vorstellung der wesentlichen Änderungen, die sich auf die steuerliche Behandlung von Vereinen beziehen.

Behindertenpauschbetrag verdoppelt sich!

Dass sich die Preise „gefühlt“ seit Einführung des Euros 2002 verdoppelt haben, ist eine weit verbreitete Meinung, die aber nicht stimmt, denn es waren „nur“ rd. 29 %. Dass es eine Verdopplung der Preissteigerung seit 1975 gegeben hat, wird allerdings niemand in Zweifel stellen – auch wenn ich das nicht mehr recherchieren konnte. Was ich Ihnen aber auf alle Fälle bestätigen kann, ist, dass die Pauschbeträge für behinderte Steuerpflichtige und deren Angehörige sich seit 1975 nicht mehr erhöht haben! Aber jetzt wird es was. Mit der Verabschiedung des Behinderten-Pauschbetraggesetz des Bundestages am 29.10.2020 werden die bisherigen Pauschbeträge ab 2021 verdoppelt! Was es sonst noch dazu Wissenswertes gibt, möchte ich Ihnen hier kurz aufführen.